Ausflüge von Montaione-Toskana Lesezeit: 4 Min.

Unser Pisa-Abenteuer: Der schiefe Turm erobert

Der schiefe Turm von Pisa – ein echtes Wahrzeichen der Toskana. Wir erzählen von unserem Familienausflug, dem Anstehen, dem Aufstieg und der besonderen Aussicht.

Der schiefe Turm von Pisa und Teile des Baptisteriums im Abendlicht, mit Besuchern auf der Wiese.
Nach unserem Aufstieg genossen wir noch die besondere Atmosphäre am Campo dei Miracoli, als die Sonne langsam unterging.

Pisa stand schon lange auf unserer Wunschliste für einen Ausflug von Montaione aus. Mama, Papa, die kleine Schwester und der Bruder waren schon ganz aufgeregt, endlich dieses berühmte Bauwerk mit eigenen Augen zu sehen. Und wir müssen sagen, der Anblick, als wir auf die Piazza dei Miracoli traten, hat uns alle sofort in seinen Bann gezogen. Er ist wirklich so schief, wie man ihn von unzähligen Fotos kennt, aber in echt ist das noch viel eindrucksvoller.

Die Ankunft und die lange Schlange

Als wir am späten Nachmittag ankamen, war natürlich einiges los. Eine lange Schlange hatte sich bereits vor dem Eingang zum Turm gebildet. Wir reihten uns geduldig ein, die Sonne stand noch hoch, und die Kinder hatten alle Hände voll zu tun, die vielen Menschen zu beobachten, die sich in den lustigsten Posen vor dem Turm fotografierten. Es gab viel zu sehen und zu lachen, und so verging die Wartezeit schneller, als wir dachten. Wir schützten uns mit Sonnenhüten und Sonnencreme und waren froh um unsere Trinkflaschen, die uns mit kühlem Wasser versorgten. Die Vorfreude stieg mit jedem Meter, den wir näher an den Turm heranrückten. Es war schon ein besonderer Moment, als wir endlich unsere Tickets in der Hand hielten und bereit waren, einzutreten.

Ein schräger Aufstieg

Der Moment, als wir den Turm betraten, war magisch. Sofort spürt man die Neigung, die das Gehen zu einem ungewöhnlichen Erlebnis macht. Es ist, als würde der Boden unter den Füßen immer wieder leicht absacken oder ansteigen. Die Treppen sind aus blankem Marmor, glatt poliert von all den Schritten, die hier über Jahrhunderte gegangen wurden. Wir stiegen Stufe um Stufe hinauf, immer wieder blieben wir stehen, um durch die kleinen Bögen nach draußen zu schauen und die Aussicht auf die umliegenden Gebäude und die Menschen unten auf dem Rasen zu genießen. Die kleine Schwester und der Bruder kicherten bei jedem schiefen Schritt und versuchten, das Gleichgewicht zu halten. Es war ein einzigartiges Gefühl, sich diesen schiefen Weg nach oben zu bahnen, und wir bewunderten die Ingenieurskunst, die diesen Turm über so lange Zeit stabil hält.

Pisa zu unseren Füßen

Endlich oben angekommen, wurden wir mit einem atemberaubenden 360-Grad-Blick belohnt. Die Dächer von Pisa breiteten sich unter uns aus, und in der Ferne konnten wir die weite toskanische Landschaft erblicken. Die goldene Abendsonne tauchte alles in ein warmes Licht, und die Kathedrale und das Baptisterium, die direkt nebenan stehen, sahen von hier oben noch imposanter aus. Die Kinder zeigten begeistert in alle Richtungen und versuchten, bekannte Punkte zu identifizieren. Wir genossen die leichte Brise und die unvergleichliche Atmosphäre hoch über der Stadt. Es war ein Moment, in dem man die ganze Schönheit der Toskana in sich aufsaugen konnte, und wir waren froh, dieses Erlebnis als Familie teilen zu können.

Der Abstieg ins Abendlicht

Der Abstieg war fast noch faszinierender als der Aufstieg, da man das Schiefsein noch deutlicher spürte, wenn man abwärtsging. Wir nahmen uns Zeit, ließen die Eindrücke noch einmal auf uns wirken und schauten uns die Details der alten Mauern an. Als wir den Turm wieder verließen, war die Sonne bereits dabei, langsam am Horizont zu verschwinden. Die Piazza dei Miracoli war immer noch belebt, aber das Licht wurde weicher und wärmer. Wir setzten uns noch einen Moment auf die Wiese, um diesen besonderen Abend ausklingen zu lassen, bevor wir uns auf den Rückweg machten. Ein wirklich unvergesslicher Ausflug für uns alle.

Bilder vom Tag

Unsere Ausrüstungstipps

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