Unser Weg in die Toskana: Zwischenstopp in Bologna
Nach einer langen Fahrt von zu Hause haben wir einen charmanten Zwischenstopp in Bologna eingelegt, bevor es am nächsten Tag weiter in unser geliebtes Montaione ging. Wir teilen unsere Eindrücke einer echten lokalen Pizzeria und eines sonnigen Vormittags in der Stadt.

Als wir uns auf den Weg nach Montaione machten,war es ein ganz besonderer Moment. Die Vorfreude auf die sanften Hügel, die Zypressen und das Gefühl, wieder ein Stück weit zu Hause zu sein, ist riesig. Doch der Weg dorthin ist weit, und so haben wir uns diesmal entschieden, die Reise aufzuteilen und einen Zwischenstopp einzulegen. Und wo ginge das besser als in einer so geschichtsträchtigen Stadt wie Bologna?
Am Vortag starteten wir früh, genauer gesagt um 5:00 Uhr morgens, noch im Dunkeln von zu Hause. Die Autobahn lag vor uns, die Sonne ging langsam auf und tauchte die Landschaft in ein sanftes Licht – ein magischer Beginn unserer Reise. Wir sind komplett durchgefahren, Kilometer für Kilometer, immer mit dem Ziel Bologna vor Augen. Die Fahrt war lang, aber die Landschaft zog malerisch vorbei und die Gespräche im Auto ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Gegen Abend erreichten wir dann Bologna.
Unsere erste Nacht in Bologna
Für die Übernachtung hatten wir das Hilton Garden Inn gewählt. Es war wirklich ein wunderschönes Hotel, modern und komfortabel, genau das Richtige nach so einer langen Fahrt. Der einzige kleine Wermutstropfen war, dass es etwas außerhalb lag. Das war uns bei der Buchung bewusst, aber am Abend merkten wir, dass wir für ein Abendessen in die Stadt fahren mussten. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch, denn wir waren hungrig auf echtes italienisches Essen und voller Neugier auf die Stadt.
Wir machten uns auf die Suche nach einer echten lokalen Pizzeria, abseits der touristischen Pfade, und wurden fündig. Was für ein Glücksgriff! Die Pizzeria war gefüllt mit Einheimischen, der Geräuschpegel war lebhaft, und der Duft von frischer Pizza und Tomatensauce lag in der Luft. Hier bekamen wir wirklich lokales Essen, authentisch und köstlich, zu einem extrem fairen Preis. Es war genau die Art von Erfahrung, die wir uns erhofft hatten: mitten unter den Italienern, das Gefühl, ein Teil des Alltags zu sein. So konnten wir den ersten Tag unserer Reise perfekt ausklingen lassen, bevor die Augen doch zufielen.
Bologna am Morgen – Eine Stadt erwacht
Am nächsten Morgen, dem 2. August 2026, waren wir gespannt auf die Innenstadt von Bologna. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel machten wir uns auf den Weg. Schon die Fahrt in die Stadt war beeindruckend, vorbei an den typischen roten Backsteingebäuden, die Bologna ihren Beinamen "La Rossa" – die Rote – geben. Als wir ausstiegen, empfing uns die Stadt mit einem klaren, blauen Himmel und der sanften Morgenluft. Wir schlenderten durch die Straßen, die sich langsam mit Leben füllten. Die charakteristischen Arkaden, die Portici, säumten die Wege und boten willkommene Schattenbereiche. Es war herrlich, so entspannt durch die Gassen zu bummeln. Wir waren begeistert von den vielen Bögen und alten Gebäuden, die die Straßen prägten. Was für eine prachtvolle Architektur! Es war noch nicht viel los, sodass wir die Atmosphäre in Ruhe genießen konnten. (foto-20260809-023906-8a472.jpg)
Unser Weg führte uns direkt ins Herz der Stadt. Wir staunten über die Weite des Platzes, der von imposanten historischen Gebäuden gesäumt wird. Menschen schlenderten gemächlich über das Pflaster, einige verweilten am Brunnen in der Mitte. Es war eine lebendige, aber nicht überfüllte Szenerie, und das Licht der Vormittagssonne tauchte alles in ein warmes Gold. (foto-20260809-023908-ebc40.jpg) Wir blieben eine Weile stehen, saugten die Atmosphäre auf und beobachteten das Treiben. Ein Radfahrer zog gemächlich seine Runden über den Platz, während wir die Details der umliegenden Paläste bewunderten. Es gab so viel zu entdecken, selbst wenn man nur dasaß und schaute. (foto-20260809-023918-cfe26.jpg)
Danach ging es weiter zu einem der bekanntesten Wahrzeichen Bolognas: den schiefen Türmen. Wir standen ehrfürchtig vor den beiden hohen Backsteintürmen, die sich gen Himmel recken und die Skyline der Stadt so einzigartig machen. Die Kuppel einer Kirche lugte dahinter hervor, und die roten Gebäude ringsum bildeten einen wunderschönen Kontrast zum blauen Himmel. Unten auf der Straße saßen schon die ersten Gäste in den Cafés und genossen den Morgen. (foto-20260809-023911-a06ac.jpg) Wir konnten uns kaum sattsehen an diesem Anblick.
Wir spazierten weiter unter den schützenden Arkaden entlang, die hier besonders prunkvoll gestaltet waren. Die Bögen und Säulen, verziert mit feinen Details, erzählten Geschichten aus vergangenen Zeiten. Es ist unglaublich, wie viele dieser Portici es in Bologna gibt und wie sie das Stadtbild prägen. Sie spenden nicht nur Schatten, sondern schaffen auch eine ganz besondere, fast intime Atmosphäre in der Stadt. Eine Frau ging vor uns her, und wir genossen einfach diesen Moment des Innehaltens und Schauens. (foto-20260809-023914-4bb71.jpg) Kurz vor der Mittagszeit entdeckten wir dann noch eine ganz besondere Ecke: einen schmalen Kanal, der sich zwischen bunten Häuserfassaden hindurchschlängelt. Die leuchtenden Orange- und Gelbtöne der Gebäude spiegelten sich im Wasser, und das Ganze wirkte fast wie eine kleine, versteckte venezianische Gasse. Ein wirklich malerischer Anblick, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. (foto-20260809-023917-8c48b.jpg)
Abschied von Bologna und Kurs auf die Toskana
Nach diesem wunderschönen Vormittag in Bologna, voller Eindrücke und guter Laune, war es gegen Mittag an der Zeit, sich auf den Weg zu machen. Wir verließen die lebhafte Stadt und nahmen Kurs auf unsere eigentliche Destination: Montaione in der Toskana. Die Fahrt durch die Emilia-Romagna und dann über die Apenninen in die Toskana war landschaftlich reizvoll und je näher wir unserem Ziel kamen, desto größer wurde die Vorfreude. Wir können es kaum erwarten, euch von unseren Erlebnissen in Montaione zu berichten!
Bilder vom Tag





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