Reisetipps von Montaione-Toskana Lesezeit: 5 Min.

Abschied von Montaione: Auf dem Weg nach Trient

Unser letzter Morgen in Montaione war voller Wehmut, doch eine neue Entdeckung wartete schon auf uns: die charmante Stadt Trient, die wir auf unserer Heimreise erkundeten.

Blick über die Dächer von Trient mit einem Kirchturm und Bergen im Hintergrund
Der erste Blick auf Trient von unserem Hotel aus – die Stadt umarmt von den Bergen. Ein ganz anderes Bild als in der Toskana.

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen des Abschieds und des Aufbruchs. Nach vielen wundervollen Wochen in Montaione hieß es für uns, die Koffer zu packen und uns von diesem zauberhaften Fleckchen Erde in der Toskana zu verabschieden. Es ist immer ein bittersüßer Moment, wenn eine Reise zu Ende geht. Einerseits freuen wir uns auf zu Hause, andererseits fällt es uns jedes Mal schwer, die Schönheit und Ruhe der Toskana hinter uns zu lassen.

Ein letzter Blick zurück auf die Toskana

Pünktlich um 10:00 Uhr waren wir abreisebereit. Das Auto war beladen, die letzten Fenster geschlossen und ein letzter Blick schweifte über die sanften Hügel und Zypressen, die wir so lieben gelernt hatten. Es war ein klarer, sonniger Morgen, typisch für die Toskana im August. Als wir von unserer Unterkunft abfuhren, kamen wir noch einmal am Schild "Poggio Giulia Casa Vacanze" vorbei – ein vertrauter Anblick, der uns während unseres Aufenthalts so oft begrüßt hatte und nun den Abschied markierte. Die Kinder winkten noch einmal den Olivenbäumen zu, als ob sie sich persönlich verabschieden wollten. Wir wissen, dass wir wiederkommen werden, aber jeder Abschied fühlt sich doch ein bisschen endgültig an.

Zwischenstopp im Shopping-Paradies

Der Weg nach Hause ist lang, und so hatten wir uns vorgenommen, die Fahrt mit einem kleinen Zwischenstopp aufzulockern. Nur eine Stunde wollten wir in einem der großen Outlet Center zwischen Florenz und Bologna verbringen. Für uns ist das weniger ein ausgedehntes Shopping-Erlebnis als vielmehr eine willkommene Gelegenheit, sich die Beine zu vertreten, eine Kleinigkeit zu essen und vielleicht das ein oder andere Schnäppchen zu ergattern, das uns an Italien erinnert. Die Kinder freuen sich immer über eine Abwechslung von der langen Autofahrt, und wir Erwachsenen können uns noch ein letztes Mal dem italienischen Flair hingeben, bevor es endgültig Richtung Norden geht. Eine gute Sonnenbrille ist auf der Autobahn in Italien übrigens Gold wert, denn das Licht kann ganz schön blenden, und ein Reise-Nackenkissen hat uns schon oft geholfen, auch auf dem Beifahrersitz ein kleines Nickerchen zu machen und entspannter anzukommen. Und für die spontanen Einkäufe im Outlet hatten wir natürlich unsere faltbare Einkaufstasche dabei – so vermeiden wir Plastikmüll und sind für alle Eventualitäten gerüstet.

Willkommen in Trient: Berge statt Hügel

Nach unserem kurzen Abstecher im Outlet ging die Fahrt dann direkt weiter. Die Landschaft veränderte sich allmählich. Die sanften, goldenen Hügel der Toskana wichen immer imposanteren Bergen, die sich am Horizont abzeichneten und uns das Gefühl gaben, in eine völlig neue Region einzutauchen. Gegen 17:00 Uhr erreichten wir Trient. Schon die ersten Eindrücke der Stadt waren beeindruckend. Umgeben von einer majestätischen Bergkulisse, präsentierte sich Trient als eine Stadt mit Charakter und Geschichte. Nachdem wir im Grand Hotel der Stadt eingecheckt und das Auto geparkt hatten – was in einer historischen Innenstadt immer eine kleine Herausforderung ist – machten wir uns mit den Kindern zu Fuß auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Der Ausblick, der sich uns bot, war schon vielversprechend: Dächer der Altstadt, der Kirchturm, und dahinter die grünen Berghänge, die Trient umarmen.

Historische Gassen und Kinderaugen

Unsere Erkundungstour führte uns durch die historischen Gassen Trients. Es war ein wunderschöner früher Abend, die Sonne stand schon tiefer, tauchte die Gebäude in ein warmes Licht und sorgte für angenehme Temperaturen. Wir schlenderten durch enge Straßen, vorbei an alten Häusern mit ihren typischen Fensterläden. Die Architektur ist hier spürbar anders als in der Toskana – eine Mischung aus italienischer Eleganz und alpiner Robustheit, die uns sehr gefiel. Überall gab es etwas zu entdecken: alte Türme mit kunstvollen Dächern, weitläufige Plätze, die zum Verweilen einluden, und immer wieder kleine Details an den Fassaden, die Geschichten zu erzählen schienen. Die Kinder waren begeistert von den vielen neuen Eindrücken und liefen neugierig voraus, während wir versuchten, die Atmosphäre in uns aufzunehmen. Ein kleiner Tagesrucksack war dabei unser ständiger Begleiter, in dem wir Wasserflaschen und ein paar Snacks für die hungrigen Entdecker verstauen konnten.

Besonders beeindruckt waren wir von den gut erhaltenen historischen Gebäuden und Plätzen. Wir kamen an einem imposanten Schloss vorbei, dessen Mauern und Türme die Geschichte Trients atmeten. Es war ein faszinierender Anblick, wie sich die Stadt um diese historischen Wahrzeichen gruppierte. Auch ein Blick in ruhigere Seitenstraßen offenbarte charmante Ecken, oft mit einem Kirchturm im Hintergrund, der majestätisch über den Dächern thronte. Es fühlte sich an, als würden wir durch ein lebendiges Museum spazieren, und wir konnten uns gut vorstellen, hier noch viel mehr Zeit zu verbringen, um all die Details zu entdecken. Die Kinder staunten über die alten Gemäuer und stellten sich vor, wer wohl früher in solchen Schlössern gewohnt haben mag.

Pizza-Glück zum Abschluss

Nachdem wir schon einige historische Ecken Trients erkundet hatten, meldeten sich langsam die Mägen. Wir hatten bereits auf unserer Tour eine kleine Pizzeria ins Auge gefasst, die einen gemütlichen Eindruck machte und genau das Richtige für uns und die Kinder zu sein schien. Gegen 19:30 Uhr war es dann so weit: Wir ließen uns nieder und genossen eine wohlverdiente Pizza. Der Tag war lang gewesen, voller Fahrerei und neuer Eindrücke, und so war es ein perfekter Ausklang, gemeinsam bei leckerer italienischer Pizza und einem Glas Wein (für die Erwachsenen) den Abend ausklingen zu lassen. Es war ein schöner Abschluss eines Reisetages, der uns von der toskanischen Sonne in die alpinen Vorstädte Trients geführt hatte – ein gelungener Übergang auf unserer Heimreise.

Bilder vom Tag

Schild 'Poggio Giulia Casa Vacanze' vor toskanischer Landschaft
Ein letzter Blick auf das vertraute Schild unserer Unterkunft. Adieu, Montaione!
Historische Gasse in Trient mit alten Gebäuden
Auf Entdeckungstour in den charmanten Gassen Trients. Hier gibt es so viel zu sehen!
Runder Steinturm mit buntem, spitzem Dach in Trient
Dieser markante Turm mit seinem einzigartigen Dach hat uns besonders fasziniert. Was für eine Geschichte mag er wohl erzählen?
Weiter, leerer Platz in Trient mit historischen Gebäuden im Hintergrund
Ein weitläufiger Platz in Trient, der zum Flanieren und Verweilen einlädt. Fast menschenleer am frühen Abend.
Imposantes historisches Schlossgebäude in Trient mit Fahnen
Das mächtige Schloss von Trient – ein beeindruckendes Stück Geschichte, das die Stadt prägt.
Historischer Weg mit alten Mauern und Bäumen, im Hintergrund ein Kirchturm
Ein idyllischer Weg, der uns zu einem weiteren Kirchturm führte. So viele versteckte Schönheiten in Trient!
Enges historisches Gebäude mit Außentreppe in Trient
Typische Architektur Trients: enge Häuser, die in die Höhe ragen, oft mit charmanten Außentreppen.

Unsere Ausrüstungstipps

Das haben wir auf dieser Tour dabeigehabt und können es empfehlen.

Tagesrucksack 20 Liter

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Genug Platz für Wasser, Picknick und eine Jacke – und klein genug, um ihn beim Bummel durch San Gimignano dabeizuhaben.

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Sonnenbrille mit UV-Schutz

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Das Licht über den Weizenfeldern ist gleißend hell. Eine polarisierte Brille nimmt die Blendung beim Fahren spürbar heraus.

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Faltbare Einkaufstasche

Für spontane Shopping-Anfälle, wie sie uns in der Toskana immer wieder überkommen, ist eine robuste, faltbare Einkaufstasche Gold wert. Spart Plastik und ist immer dabei.

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Reise-Nackenkissen Memory Foam

Für die lange Fahrt war unser Memory Foam Nackenkissen eine Wohltat. So konnten wir auch auf dem Beifahrersitz ein kleines Nickerchen machen und kamen entspannter an.

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